Wie in Queenstown findet man auch in der 65000 Einwohner zählenden Stadt Rotorua, mit ihren gleichnamigen See, jede Art von Freizeitaktivität. Die absolut empfehlenswerte Rodelbahn ist jedoch um einiges besser als in Queenstown.
In den ersten 50 Jahren nach der Kolonisierung von 1850 sank die Zahl der Maori von 140 000 auf ungefähr 42 000: Kriege mit den Weißen und verheerende Infektionsepidemien hatten die Dörfer entvölkert. In knapp einem halben Jahrhundert war der Maori-Besitz an Land auf einen kümmerlichen Rest geschrumpft - konfisziert, verkauft oder in langfristigen Verträgen verpachtet.
Mittlerweile bieten einige Schulen Unterricht auf Englisch und Maori an. Die Sprache wird heute als Ausdrucksmittel für die besonderen spirituellen und geistigen Vorstellungen der Maori geachtet. Heute verstehen sich mindestens eine Viertelmillion Menschen als Maori. Maori zu sein heißt, sich zum gemeinsamen kulturellen Erbe, dem maoritanga, zu bekennen.
Maoritanga schließt besondere Einstellungen gegenüber Sprache, Tradition, Orten, Zeit, Umwelt und Arbeit, Leben und Sterben ein. Leider sind Maori`s wirtschaftlich erheblich schlechter gestellt, doch die Vorurteile haben abgenommen.
Man ist wieder stolz, Maori zu sein.
Ursprünglich kam die Kiwifruchtpflanze aus dem Yantzetal in China. Neuseeland erfand die Kiwifruchtindustrie und mehr als 40 Jahre an Forschung, Innovation und Sachkenntnis haben eine Frucht entwickelt, die ihren hohen Platz auf den Weltmarkt gesichert hat.
Die Fruchtproduktion beginnt 4 Jahre nach dem Anbau, mit vollem Ertrag ist erst nach 7 Jahren, mit etwa 1000 Früchten per Rebe, zu rechnen. Die Früchte erhalten im Sommer eine gute Größe und sind zwischen April und Mai schließlich reif. Die Ernte dauert etwa 8 Wochen. Jede Frucht muss per Hand gepflückt werden. Der Verkauf stieg von 6 Millionen Steigen 1981 auf die Rekordzahl von 79 Millionen 1990.
Die sechsspurige Elektrosortiermaschine wiegt die Früchte elektronisch in 8 verschiedene Größen. In 15 Packspuren erreicht sie eine Kapazität von 30 000 Steigen pro Tag. Neuseeland dominiert nicht mehr den Weltmarkt. Dennoch sind sich die Kiwis (wie sich die Neuseeländer schmunzelnd nach ihrem flügellosen Wappenvogel nennen) einig, die Neuseeland-Kiwi sieht nicht nur besser aus und schmeckt auch besser, sie durchläuft auch das beste Qualitätskontrollsystem.
(Abb. das Museum gereifte Vorgängermodell)