![]() |
Eine etwa 8 km lange, unbefestigte Straße führt von McCarthy nach Kennicott. Die Geisterstadt mit über 40 Gebäuden ist heute ein National Historic Site und Haupttraktion der Region. Man versucht, die langsam verfallenden Gebäuden so gut es geht zu erhalten, ohne dabei den ursprünglichen Charakter des Ganzen zu verändern. (Die Welt ist klein, ich mache eine Reisebekannschaft mit einem Wanderer, der 10 km entfernt von mir zu Hause ist, nämlich in Wilhelmsburg.) |
| Kennicott - die reichste Kupfermine der Welt. Die Kennecott-Bergwerksgesellschaft hatte ein eigenes Kraftwerk, ein Krankenhaus, Läden, eine Schule und Wohnhäuser für die bis zu 550 Arbeiter mit ihren Frauen und Kindern. Im Frühjahr 1911 förderte die Kupfermine 10 000 t hochgradiges Erz. Bis über ein Vierteljahrhundert herrschte am Kennicot-Gletscher geschäftiges Treiben. Die Endeckung großer und leicht zugänglichen Kupferlager in Chile und ein weltweiter Preisverfall führten am 11. Novenber 1938 zur Schließung der Miene. Gesamt wurden rund 250 Mio. Dollar produziert - mit einem Nettogewinn von über 100 Mio. Dollar. |